(Kiel) Beim Finanzgericht (FG) Mün­ster ist nun unter Az. 6 K 3260/10 F eine neue Sprungk­lage anhängig, mit der die Berück­sich­ti­gung von tat­säch­lich aufgewen­de­ten Kred­itzin­sen im Rah­men der Einkün­fte aus Kap­i­talver­mö­gen angestrebt wird.

Darauf ver­weist der Ham­burg­er Steuer­ber­ater Frank Zin­gel­mann von der DASV Deutsche Anwalts- und Steuer­ber­ater­vere­ini­gung für die mit­tel­ständis­che Wirtschaft e. V. mit Sitz in Kiel.


Das Ver­fahren bet­rifft die Abschaf­fung des Wer­bungskosten­abzugs bei Kap­i­talerträ­gen. Mit der Ein­führung der Abgel­tungss­teuer 2009 kön­nen Wer­bungskosten, die im Zusam­men­hang mit Kap­i­ta­lan­la­gen entste­hen, nicht mehr geson­dert gel­tend gemacht wer­den. Sie sind mit dem sog. Spar­er-Pausch­be­trag (§ 20 Abs. 9 EStG) abgegolten.

Gegen dieses Abzugsver­bot ist jet­zt beim FG Mün­ster eine Sprungk­lage anhängig. Anleger mit Aufwen­dun­gen über dem Spar­er-Pausch­be­trag soll­ten daher ihre Beschei­de offen halten.

Zin­gel­mann emp­fahl, dies zu beacht­en und ggfs. steuer­lichen Rat in Anspruch zu nehmen, wobei er dabei u. a. auch auf die DASV Deutsche Anwalts- und Steuer­ber­ater­vere­ini­gung für die mit­tel­ständis­che Wirtschaft e. V. – www.mittelstands-anwaelte.de – verwies.


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Frank Zin­gel­mann
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