(Kiel) Der Invest­ment­fonds DEGI Euro­pa macht end­gül­tig dicht. Bis­lang war die Rück­nah­me von Antei­len nur aus­ge­setzt und der Fonds soll­te ursprüng­lich zum 30. Okto­ber 2010 wie­der geöff­net wer­den. Doch ist die Fonds­ge­sell­schaft nun­mehr zur Auf­ga­be gezwun­gen, weil sie die Rück­ga­be­wün­sche der Anle­ger nicht bedie­nen kann.

Die Ent­schei­dung der Fonds­ge­sell­schaft trifft vie­le Anle­ger hart. Das gilt ins­be­son­de­re dann, so der Frank­fur­ter Fach­an­walt für Bank- und Kapi­tal­markt­recht Klaus Hün­lein von der DASV Deut­sche Anwalts- und Steu­er­be­ra­ter­ver­ei­ni­gung für die mit­tel­stän­di­sche Wirt­schaft e. V. mit Sitz in Kiel, wenn die­se ihre Alters­vor­sor­ge oder ihren Not­gro­schen auf die­sen, von den bera­ten­den Ban­ken gern als „siche­res Invest­ment“ geprie­se­nen, Fonds gebaut haben.


Die Anle­ger, die bis­her schon die Aus­set­zung der Anteils­rück­nah­me zu ver­kraf­ten hat­ten, müs­sen jetzt mit wei­te­ren Zeit­ver­zö­ge­run­gen und Abschlä­gen rech­nen. Sie sol­len näm­lich laut der Pla­nung der Fonds­ge­sell­schaft aus dem Liqui­da­ti­ons­er­lös in halb­jähr­li­chen Abstän­den schritt­wei­se aus­ge­zahlt wer­den. Wie viel die Anle­ger bekom­men, ist dabei völ­lig offen. Kräf­ti­ge Ver­lus­te auf das ein­ge­setz­te Kapi­tal sind zu erwar­ten, da zum einen der Fonds schon abge­wer­tet wor­den ist und das Manage­ment zum ande­ren jetzt gezwun­gen ist, die Ver­mö­gens­wer­te unter Zeit­druck zu ver­äu­ßern, was erfah­rungs­ge­mäß nur mit deut­li­chen Preis­ab­schlä­gen mög­lich ist.


Betrof­fe­nen Anle­gern ist zu raten, so Rechts­an­walt Hün­lein, auf jeden Fall prü­fen zu las­sen, ob sie ihr ein­ge­setz­tes Geld von der bera­ten­den Bank zurück­ho­len kön­nen. Ansatz­punk­te für eine feh­ler­haf­te  Bera­tung könn­ten etwa sein, dass Tei­le der Aus­ga­be­auf­schlä­ge oder Ver­wal­tungs­ver­gü­tun­gen, wel­che die Anle­ger an die Fonds­ge­sell­schaft zah­len, an die Bank zurück­flie­ßen und die Anle­ger über die­sen Umstand nicht auf­ge­klärt wur­den. Es kämen aber auch ande­re Bera­tungs­feh­ler in Betracht, bspw. wenn der 100 %-ige Kapi­tal­erhalt ver­spro­chen wur­de.


Rechts­an­walt Hün­lein emp­fahl, in der­ar­ti­gen Fäl­len unbe­dingt recht­li­chen Rat in Anspruch zu neh­men, wobei er dazu für eine ers­te Ein­schät­zung der Ansprü­che und Erfolgs­aus­sich­ten für die Gel­tend­ma­chung von Scha­den­er­satz auch auf sei­ne eige­ne ent­spre­chend spe­zia­li­sier­te  Kanz­lei in Frank­furt sowie u. a. auch auf die auf Bank- und Kapi­tal­markt­recht spe­zia­li­sier­ten Anwäl­te/-innen in der DASV Deut­sche Anwalts- und Steu­er­be­ra­ter­ver­ei­ni­gung für die mit­tel­stän­di­sche Wirt­schaft e.V. – www.mittelstands-anwaelte.de – ver­wies.

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Klaus Hün­lein
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