(Kiel) Einer Grund­stücks­ge­mein­schaft steht der Vor­steu­er­ab­zug aus Rech­nun­gen für Moder­ni­sie­rungs- und Instand­hal­tungs­auf­wen­dun­gen eines Wohn- oder Geschäfts­hau­ses nicht zu, wenn nur einer der Betei­lig­ten als Ver­trags­part­ner auf­tritt.

Dar­auf ver­weist der Ham­bur­ger Steu­er­be­ra­ter Frank Zin­gel­mann von der DASV Deut­sche Anwalts- und Steu­er­be­ra­ter­ver­ei­ni­gung für die mit­tel­stän­di­sche Wirt­schaft e. V. mit Sitz in Kiel uner Hin­weis auf ein Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs (BFH) vom 23.09.2009 — XI R 14/08.

Statt­des­sen muss er dem Auf­trag­neh­mer offen legen, dass er im Namen der Gemein­schaft han­delt und somit auch im Wil­len der ande­ren Betei­lig­ten. Das, so Zin­gel­mann, gilt auch bei Ehe­gat­ten-Grund­stücks­ge­mein­schaft. Zivil­recht­li­cher Auf­trag­ge­ber muss daher immer die Grund­stücks­ge­mein­schaft sein, da nur der Leis­tungs­emp­fän­ger einen Vor­steu­er­an­spruch hat.

Zin­gel­mann emp­fahl, dies zu beach­ten und ggfs. steu­er­li­chen Rat in Anspruch zu neh­men, wobei er dabei u. a. auch auf die DASV Deut­sche Anwalts- und Steu­er­be­ra­ter­ver­ei­ni­gung für die mit­tel­stän­di­sche Wirt­schaft e. V. – www.mittelstands-anwaelte.de – ver­wies.

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Frank Zin­gel­mann
Zin­gel­mann Steu­er­be­ra­tungs­ges. mbH
Steu­er­be­ra­ter, Fach­be­ra­ter für Rating (DStV e. V.)
Habicht­horst 42
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