(Kiel) Wer einen Audi A 6 mit einem Ver­kehrs­wert von 12.000 Euro besitzt, hat kei­nen Anspruch auf Hartz IV.

Mit die­ser Begrün­dung, so der Kie­ler Rechts­an­walt Jens Klar­mann, Lan­des­re­gio­nal­lei­ter „Schles­wig-Hol­stein“ der DASV Deut­sche Anwalts- und Steu­er­be­ra­ter­ver­ei­ni­gung für die mit­tel­stän­di­sche Wirt­schaft e. V. mit Sitz in Kiel,  hat das Lan­des­so­zi­al­ge­richt (LSG) Sach­sen-Anhalt mit einem am 11.12.2009 ver­öf­fent­lich­ten Urteil vom 29. Okto­ber 2009, L 5 AS 45/06, die Kla­ge eines AUDI A 6 – Fah­rers abge­wie­sen, der dem Hartz IV Leis­tun­gen ver­wehrt wor­den waren.


Vor dem Bezug von Leis­tun­gen nach dem SGB II, so das Gericht,  müs­sen erst die Ver­mö­gens­ge­gen­stän­de ver­wer­tet wer­den, die für die Lebens­um­stän­de unan­ge­mes­sen sind. Autos sei­en aber nur bis zu einem Ver­kehrs­wert bis 7.500 Euro ver­wer­tungs­ge­schützt. Im vor­lie­gen­den Fall habe das Fahr­zeug aber einen Ver­kehrs­wert von 12.000.– €. Der vom Klä­ger genann­te Händ­ler­ein­kaufs­preis von unter 7.500 Euro sei nicht rele­vant. Der Ver­kehrs­wert sei der Preis, der bei einem Pri­vat­ver­kauf erzielt wer­den könn­te. Der — meist nied­ri­ge­re — Händ­ler­ein­kaufs­preis sei nur maß­geb­lich, wenn das Auto auf dem deut­schen Gebraucht­wa­gen­markt nicht mehr ver­käuf­lich wäre.


Klar­mann emp­fahl, dies zu beach­ten und ggfs. recht­li­chen Rat in Anspruch zu neh­men, wobei er dabei u. a. auch auf die DASV Deut­sche Anwalts- und Steu­er­be­ra­ter­ver­ei­ni­gung für die mit­tel­stän­di­sche Wirt­schaft e. V. – www.mittelstands-anwaelte.de – ver­wies.


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