(Kiel) Es stellt eine irre­füh­ren­de Wer­bung dar, wenn auf einer Inter­net­sei­te, über die Hotel­über­nach­tun­gen ver­mit­telt wer­den, nicht schon im ers­ten Buchungs­schritt klar aus­ge­wie­sen ist, dass zu dem dort ange­ge­be­nen Über­nach­tungs­preis noch Ver­mitt­lungs­ge­büh­ren des Web­sei­ten­be­trei­bers hin­zu­kom­men.

Das, so der Frank­fur­ter Rechts­an­walt und Fach­an­walt für gewerb­li­chen Rechts­schutz Dr. Jan Felix Ise­le von der Kanz­lei DANCKELMANN UND KERST, Mit­glied in der DASV Deut­sche Anwalts- und Steu­er­be­ra­ter­ver­ei­ni­gung für die mit­tel­stän­di­sche Wirt­schaft e. V. mit Sitz in Kiel, hat das Land­ge­richt (LG) Ber­lin in einem am 15.03.2011 ver­öf­fent­lich­ten Urteil vom 22. Febru­ar 2011, Az.: 15 O 276/10, ent­schie­den und den Betrei­ber einer Web­site ver­ur­teilt, Wer­bung mit „Net­to-Prei­sen“ für Hotel­zim­mer zu unter­las­sen.

Hin­wei­se auf die Gebühr bei spä­te­ren Buchungs­schrit­ten kämen zu spät, so das Land­ge­richt. Das Gesetz wol­le bereits ver­hin­dern, dass ein Ver­brau­cher sich auf­grund einer irre­füh­ren­den Anga­be mit dem Ange­bot über­haupt beschäf­ti­ge, auch wenn er sei­nen Irr­tum im wei­te­ren Ver­lauf erken­nen kön­ne. Dar­über hin­aus ver­sto­ße auch eine Ange­bots­ge­stal­tung gegen preis­recht­li­che Vor­schrif­ten, bei der mit einem unzu­rei­chend gestal­te­ten Stern­chen­sym­bol auf die Mög­lich­keit zusätz­li­chen Kos­ten hin­ge­wie­sen wer­de.

Rechts­an­walt Dr. Ise­le emp­fahl, die­se Ent­schei­dung zu beach­ten und in allen Zwei­fels­fra­gen beim Wett­be­werbs­recht auf jeden Fall Rechts­rat ein­zu­ho­len, wobei er in die­sem Zusam­men­hang u. a. auch auf die DASV Deut­sche Anwalts- und Steu­er­be­ra­ter­ver­ei­ni­gung für die mit­tel­stän­di­sche Wirt­schaft e. V. – www.mittelstands-anwaelte.de  — ver­wies.

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