(Kiel) Das Land­ge­richt Ber­lin hat soeben der Betrei­be­rin eines Flug­ha­fens in der Nähe von Mag­de­burg per Urteil unter­sagt, die­sen Flug­ha­fen „Air­port Mag­de­burg-Ber­lin Inter­na­tio­nal“ zu nen­nen und eine ent­spre­chen­de Ver­bots­ver­fü­gung vom 28. Okto­ber 2010 bestä­tigt.

Dar­auf ver­weist der Frank­fur­ter Rechts­an­walt und Fach­an­walt für gewerb­li­chen Rechts­schutz Dr. Jan Felix Ise­le von der Kanz­lei DANCKELMANN UND KERST, Mit­glied in der DASV Deut­sche Anwalts- und Steu­er­be­ra­ter­ver­ei­ni­gung für die mit­tel­stän­di­sche Wirt­schaft e. V. mit Sitz in Kiel, unter Hin­weis auf das Urteil des Land­ge­richts (LG) Ber­lin vom 9. März 2011 – Az.: 97 O 206/10.

Die Betrei­ber­ge­sell­schaft der Flug­hä­fen Ber­lin-Tegel und Ber­lin-Schö­ne­feld hat­te sich mit einem Unter­las­sungs­an­trag im Eil­ver­fah­ren gegen die ange­kün­dig­te Umbe­nen­nung gewandt und glaub­haft gemacht, die­se täu­sche über Grö­ße, Bedeu­tung und Lage des Flug­ha­fens und sei des­we­gen wett­be­werbs­wid­rig. Der Flug­ha­fen in Coch­stedt lie­ge etwa 195 km von der Innen­stadt Ber­lins ent­fernt, sei per Auto nur nach zwei­stün­di­ger Fahrt und mit öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln in drei Stun­den erreich­bar (Bus­ver­bin­dung nach Aschers­le­ben und Mag­de­burg). Fer­ner wer­de mit der Bezeich­nung „Inter­na­tio­nal“ die Vor­stel­lung einer bestimm­ten Grö­ße und Infra­struk­tur sug­ge­riert, die nicht zutref­fe.

Dies, so Dr. Ise­le, sah auch das Land­ge­richt Ber­lin so und betä­tig­te nun­mehr durch Urteil eine bereit durch Beschluss ergan­ge­ne ent­spre­chen­de Ver­bots­ver­fü­gung vom 28. Okto­ber 2010.

Rechts­an­walt Dr. Ise­le emp­fahl, die­se Ent­schei­dung zu beach­ten und in allen Zwei­fels­fra­gen beim Wett­be­werbs­recht auf jeden Fall Rechts­rat ein­zu­ho­len, wobei er in die­sem Zusam­men­hang u. a. auch auf die DASV Deut­sche Anwalts- und Steu­er­be­ra­ter­ver­ei­ni­gung für die mit­tel­stän­di­sche Wirt­schaft e. V. – www.mittelstands-anwaelte.de  — ver­wies.

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