(Kiel) Das Land­ge­richt Frank­furt am Main hat eine Kla­ge der Mul­ti Advi­sor Fund I GbR (MAF) gegen einen Anle­ger im Urkund­s­pro­zess abge­wie­sen, mit der die­se den  Anle­ger auf Zah­lung rück­stän­di­ger Bei­trä­ge für die Jah­re 2006 bis 2009 i.H.v. ins­ge­samt € 11.655,00 ver­klagt hat­te, obgleich der betrof­fe­ne Anle­ger bereits in 2006 den Ver­trag gekün­digt bzw. sei­ne Betei­li­gung been­det hat­te.

Dar­auf ver­weist der Frank­fur­ter Rechts­an­walt und Fach­an­walt für Bank- und Kapi­tal­markt­recht Klaus Hün­lein von der DASV Deut­sche Anwalts- und Steu­er­be­ra­ter­ver­ei­ni­gung für die mit­tel­stän­di­sche Wirt­schaft e. V. mit Sitz in Kiel unter Hin­weis auf eine Ent­schei­dung des Land­ge­richts Frank­furt am Main vom 24.02.2010, Az.: 2–01 O 54/09.


Das Land­ge­richt Frank­furt am Main ist hier­bei der von der Kanz­lei Hün­lein Rechts­an­wäl­te ver­tre­te­nen Rechts­auf­fas­sung gefolgt, wonach der beklag­te Anle­ger berech­tigt war, sei­ne Betei­li­gung außer­or­dent­lich zu kün­di­gen, wodurch sei­ne Pflicht zur Zah­lung der wei­te­ren Bei­trä­ge ent­fällt. Das Land­ge­richt hat hier­zu fest­ge­stellt, dass die Klau­sel über die Lauf­zeit des Ver­trags gegen die guten Sit­ten ver­stößt und daher nich­tig ist. Zugleich hat das Gericht ent­schie­den, dass über­dies auch die AGB der MAF im Hin­blick auf die Kün­di­gungs­mög­lich­kei­ten unklar und damit eben­falls unwirk­sam sind.


Vor dem Hin­ter­grund, dass die MAF I und II GbR bun­des­weit gegen Anle­ger vor­ge­hen, die die Raten­zah­lun­gen ein­ge­stellt haben, so betont Rechts­an­walt Hün­lein, dürf­te das nun­mehr vor­lie­gen­de Urteil des Land­ge­richts Frank­furt am Main ein posi­ti­ves Signal für alle betrof­fe­nen Anle­ger sein. Anle­ger, die von der Mul­ti Advi­sor Fund I oder II GbR auf Zah­lung rück­stän­di­ger Raten ver­klagt wer­den bzw. die ihrer­seits Ansprü­che auf Rück­zah­lung bereits geleis­te­ter Ein­la­gen gel­tend machen wol­len, soll­ten in ähn­li­chen Fäl­len recht­li­chen Rat in Anspruch zu neh­men, emp­fahl Rechts­an­walt Hün­lein, wobei er dabei u. a. auch auf die DASV Deut­sche Anwalts- und Steu­er­be­ra­ter­ver­ei­ni­gung für die mit­tel­stän­di­sche Wirt­schaft e. V. – www.mittelstands-anwaelte.de – ver­wies, um sich erfolg­reich gegen Kla­gen zu weh­ren bzw. eige­ne Scha­dens­er­satz- und Rück­zah­lungs­an­sprü­che durch­set­zen zu kön­nen.


Für Rück­fra­gen steht Ihnen zur Ver­fü­gung:


Klaus Hün­lein, Rechts­an­walt
Fach­an­walt für Bank- und Kapi­tal­markt­recht
Fach­an­walt für Ver­wal­tungs­recht
Eschen­hei­mer Anla­ge 1
60316 Frank­furt (Deutsch­land)
Tele­fon:  069/4800 7890
Fax: 069/4800789–50
eMail: rae@huenlein.de
www.huenlein.de