(Kiel) Um die  Lohn­steu­er in Zukunft leich­ter und unbü­ro­kra­ti­scher erhe­ben zu kön­nen, wird die Lohn­steu­er­kar­te durch ein elek­tro­ni­sches Sys­tem ersetzt. Das Ver­fah­ren heißt Els­ter­Lohn II und geht im Jahr 2012 an den Start.

Dar­auf ver­weist der Ham­bur­ger Steu­er­be­ra­ter Frank Zin­gel­mann von der DASV Deut­sche Anwalts- und Steu­er­be­ra­ter­ver­ei­ni­gung für die mit­tel­stän­di­sche Wirt­schaft e. V. mit Sitz in Kiel unter Hin­weis auf eine Mit­tei­lung des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums der Finan­zen vom 10.08.2010.


Die Gemein­den hat­ten für den ein­zel­nen Arbeit­neh­mer letzt­mals für das Kalen­der­jahr 2010 eine Lohn­steu­er­kar­te aus­zu­stel­len. Zukünf­tig wird die bis­he­ri­ge Vor­ge­hens­wei­se (Aus­stel­lung der Lohn­steu­er­kar­te durch die Gemein­den, Aus­hän­di­gung an den Arbeit­neh­mer) durch ein elek­tro­ni­sches Ver­fah­ren ersetzt. In die­sem neu­en Ver­fah­ren wer­den den Arbeit­ge­bern die Lohn­steu­er­ab­zugs­merk­ma­le für ihre Mit­ar­bei­ter maschi­nell ver­wert­bar zur Ver­fü­gung gestellt. Die mit­ge­teil­ten Lohn­steu­er­ab­zugs­merk­ma­le blei­ben für die Dau­er des Dienst­ver­hält­nis­ses anwend­bar. Etwai­ge Ände­run­gen wer­den den Arbeit­ge­bern gezielt elek­tro­nisch zum Abruf bereit­ge­stellt.


Die Ein­füh­rung der lohn­steu­er­li­che Daten­bank ver­zö­gert sich jedoch und ist nach dem der­zei­ti­gen Ent­wick­lungs­stand frü­hes­tens ab dem Kalen­der­jahr 2012 rea­li­sier­bar.


Da der Lohn­steu­er­ab­zug in der Über­gangs­zeit – also zumin­dest im Kalen­der­jahr 2011 – ohne eine neue Lohn­steu­er­kar­te vor­ge­nom­men wer­den muss, sind für die­sen Über­gangs­zeit­raum beson­de­re Rege­lun­gen erfor­der­lich. Die­se Über­gangs­re­ge­lun­gen bis zur Ein­füh­rung der elek­tro­ni­schen Lohn­steu­er­ab­zugs­merk­ma­le sol­len mit dem Jah­res­steu­er­ge­setz 2010 getrof­fen wer­den. Das Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren soll im Novem­ber 2010 und damit recht­zei­tig vor Inkraft­tre­ten der Neu­re­ge­lun­gen abge­schlos­sen sein.

Zin­gel­mann emp­fahl, dies zu beach­ten und ggfs. steu­er­li­chen Rat in Anspruch zu neh­men, wobei er dabei u. a. auch auf die DASV Deut­sche Anwalts- und Steu­er­be­ra­ter­ver­ei­ni­gung für die mit­tel­stän­di­sche Wirt­schaft e. V. – www.mittelstands-anwaelte.de – ver­wies.

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Frank Zin­gel­mann
Zin­gel­mann Steu­er­be­ra­tungs­ges. mbH
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