(Kiel) Das Ober­lan­des­ge­richt Mün­chen (OLG) hat mir Urteil vom 25. Febru­ar 2009 einen Jugend­li­chen zur Zah­lung eines Schmer­zens­gelds von 15.000 Euro sowie zur Erstat­tung von Fol­ge­kos­ten ver­ur­teilt, nach­dem die­ser bei einem Spiel einer U15-Fuß­ball­mann­schaft bei einer „Not­brem­se“ einen ande­ren Mit­spie­ler schwer ver­letzt hat­te.

Dar­auf ver­weist der Kie­ler Rechts­an­walt Jens Klar­mann, Lan­des­re­gio­nal­lei­ter „Schles­wig-Hol­stein“ der DASV Deut­sche Anwalts- und Steu­er­be­ra­ter­ver­ei­ni­gung für die mit­tel­stän­di­sche Wirt­schaft e. V. mit Sitz in Kiel unter Hin­weis auf das Urteil des OLG Mün­chen vom 25.02.2009, Az.: 20 U 3523/08.


Im vor­lie­gen­den Fall hat­te der Abwehr­spie­ler einen Stür­mer der geg­ne­ri­schen Mann­schaft von hin­ten mit einem Tritt gegen das Stand­bein gefoult, sog. „Not­brem­se“, um die­sen am Tor­schuss zu hin­dern, wobei er aller­dings kei­ner Chan­ce hat­te, den Ball zu spie­len. Der Stür­mer erlitt hier­durch einen kom­plet­ten Bruch des Schien- und Waden­beins mit Durch­tren­nung eines Ner­ven­strangs.


 Das Gericht ent­schied, dass es dass es sich hier um einen grob rück­sichts­lo­sen und  schuld­haf­ten Regel­ver­stoß han­del­te, wobei der Jugend­li­che eine schwe­re Kör­per­ver­let­zung sei­nes Geg­ners bil­li­gend in Kauf genom­men habe, betont Klar­mann.


Mit sei­nem Ver­hal­ten habe der Spie­ler die Gren­ze zwi­schen noch gerecht­fer­tig­ter Här­te und Unfair­ness über­schrit­ten, wodurch er sich scha­dens­er­satz­pflich­tig gemacht habe.


Klar­mann emp­fahl drin­gend, die­ses Urteil zu beach­ten und ggfs. recht­li­chen Rat in Anspruch zu neh­men, wobei er dabei u. a. auch auf die DASV Deut­sche Anwalts- und Steu­er­be­ra­ter­ver­ei­ni­gung für die mit­tel­stän­di­sche Wirt­schaft e. V. – www.mittelstands-anwaelte.de – ver­wies.


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