(Kiel) Der 20. Zivil­se­nat des Ober­lan­des­ge­richts Düs­sel­dorf hat soeben ent­schie­den, dass nicht irre­füh­rend gewor­ben wer­de, wenn neben dem Ver­kaufs­preis ein durch­ge­stri­che­ner, frü­her ver­lang­ter Ver­kaufs­preis ange­ge­ben wer­de.

Hier­auf ver­weist der Düs­sel­dor­fer Rechts­an­walt Mathi­as Zim­mer-Goertz von der Kanz­lei Bei­ten Burk­hardt und Mit­glied der DASV — Deut­schen Anwalts- und Steu­er­be­ra­ter­ver­ei­ni­gung für die mit­tel­stän­di­sche Wirt­schaft e. V. unter Hin­weis auf das am 29. Juli 2010 ver­öf­fent­lich­te Urteil des Ober­lan­des­ge­richts (OLG) Düs­sel­dorf vom 29.6.2010 — I‑20 U 28/10.

In dem zugrun­de lie­gen­den Fall hat­te ein Inter­net-Schuh­händ­ler für Mar­ken­schu­he mit “Statt 49,99 Euro (Dar­stel­lung durch­ge­stri­chen) nur 19,99 Euro” gewor­ben. Ein ande­rer Inter­net­händ­ler hat­te hier­ge­gen gel­tend gemacht, es sei nicht klar, um was für einen Preis es sich bei dem durch­ge­stri­che­nen Preis hand­le (frü­he­rer Ver­kaufs­preis des Händ­lers, Preis­emp­feh­lung des Her­stel­lers oder Preis eines Mit­be­wer­bers). Das Land­ge­richt Düs­sel­dorf hat­te dar­auf­hin eine Unter­las­sungs­ver­fü­gung gegen den Anbie­ter der Schu­he erlas­sen und die Preis­an­ga­be für irre­füh­rend gehal­ten.

Der 20. Zivil­se­nat hat in dem einst­wei­li­gen Ver­fü­gungs­ver­fah­ren nun die land­ge­richt­li­che Ver­fü­gung auf­ge­ho­ben und eine Irre­füh­rung ver­neint, so Zim­mer-Görtz.

Nach Auf­fas­sung des Senats kön­ne ein Durch­schnitts­ver­brau­cher ohne Wei­te­res erken­nen, dass es sich bei dem durch­ge­stri­che­nen Preis um den frü­her von dem Inter­net­händ­ler gefor­der­ten Preis hand­le. Die Ent­schei­dung ist rechts­kräf­tig.

Bei hier­zu auf­kom­men­den Rechts­fra­gen ver­weist Rechts­an­walt Zim­mer-Goertz u. a. auch auf die DASV Deut­sche Anwalts- und Steu­er­be­ra­ter­ver­ei­ni­gung für die mit­tel­stän­di­sche Wirt­schaft e. V. — www.mittelstands-anwaelte.de 

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Mathi­as Zim­mer-Goertz
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