(Kiel) Der Ankauf der Daten-CD mit per­sön­li­chen Daten Schwei­zer Bank­kun­den steht unmit­tel­bar bevor. Der nord­rhein­west­fä­li­sche Finanz­mi­nis­ter erklär­te, man sehe kei­ne recht­li­chen Beden­ken. Auch der Bun­des­fi­nanz­mi­nis­ter erklär­te in den letz­ten Tagen mehr­fach, man kön­ne im Fal­le der Schwei­zer Daten nicht anders han­deln als im Fal­le Lich­ten­stei­ner Daten im Jahr 2006. Nach der Pres­se soll es sich um Daten der Credit Suis­se han­deln.

Die recht­li­che Zuläs­sig­keit des Daten­an­kaufs steht gleich­wohl nicht abschlie­ßend fest, betont Rechts­an­walt und Fach­an­walt für Han­dels- und Gesell­schafts­recht Chris­ti­an Lent­föhr aus der Düs­sel­dor­fer Anwalts­kanz­lei Schus­ter, Lent­föhr & Zeh von der DASV Deut­sche Anwalts- und Steu­er­be­ra­ter­ver­ei­ni­gung für die mit­tel­stän­di­sche Wirt­schaft e. V., Kiel, son­dern liegt dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt zur Ent­schei­dung vor.


Zwar hat­te das Land­ge­richt Bochum im Fal­le Zum­win­kel ent­schie­den, auch der Ankauf der Liech­ten­stei­ner Daten sei rech­tens. Dies scheint aber die ein­zi­ge Ent­schei­dung in die­ser Rich­tung zu sein. Zur Pro­ble­ma­tik der Daten­heh­le­rei und Steu­er­hin­ter­zie­hung meint denn auch sei­ne Kanz­lei­kol­le­ge Fried­rich Köt­ter-Bois­se­rée, Fach­an­walt für Steuerrecht/ Dipl. Fi-nanz­wirt: „Ein Recht­staat darf nicht zum Daten­dieb­stahl anstif­ten!“


Wei­te­re Ent­schei­dun­gen, die von der Poli­tik gern zitiert wer­den, hat­ten ledig­lich Beweis­ver-wer­tungs­ver­bo­te abge­lehnt. Auch wenn die Daten Früch­te eines ver­bo­te­nen Bau­mes sein soll­ten, dür­fen Erkennt­nis­se ver­wer­tet wer­den, die aus die­sen Früch­ten etwa im Rah­men einer Haus­durch­su­chung gezo­gen wer­den, erläu­tert die bei­den Exper­ten. Betrof­fe­ne müs­sen also damit rech­nen, dass in den nächs­ten Tagen die Steu­er­fahn­dung vor der Haus­tür steht. Unan­ge­nehm genug, kommt die­se zumeist mor­gens gegen 7.00 Uhr. Dann heißt es Ruhe zu bewah­ren und einen erfah­re­nen Rechts­an­walt anzu­ru­fen.


Eine straf­be­frei­en­de Selbst­an­zei­ge kann hel­fen, dar­auf wei­sen die Rechts­an­wäl­te aus der Düs­sel­dor­fer Anwalts­kanz­lei Schus­ter, Lent­föhr & Zeh aus­drück­lich hin. Steu­er ist unver­züg-lich nach­zu­ent­rich­ten. Sie muss jedoch vor Ent­de­ckung der Tat beim Finanz­amt ein­ge­hen und voll­stän­dig alle Tat­schen ange­ben. Hier­bei geht es manch­mal um Stun­den.


Tipps zum rich­ti­gen Ver­hal­ten, so Lent­föhr, fin­den sich auch auf der Home­page der DASV Deut­sche Anwalt- und Steu­er­be­ra­ter­ver­ei­ni­gung für die mit­tel­stän­di­sche Wirt­schaft – www.mittelstands-anwaelte.de  — unter der Rubrik „Recht von A bis Z“ sowie im Übri­gen auch ent­spre­chend spe­zia­li­sier­te Rechts­an­wäl­te.


Für Rück­fra­gen ste­hen Ihnen zur Ver­fü­gung:


Chris­ti­an Lent­föhr
Rechts­an­walt
Fach­an­walt für Han­dels- u. Gesell­schafts­recht
Fach­an­walt für Arbeits­recht­Fried­rich Köt­ter-Bois­se­rée
Fach­an­walt für Steuerrecht/ Dipl. Finanz­wirt
Schus­ter Lent­föhr & Zeh
Rechts­an­wäl­te Wirt­schafts­prü­fer Steu­er­be­ra­ter
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