(Kiel)  in einem am 08.12.2009 ver­kün­de­ten Urteil hat die 3. Kam­mer des Ver­wal­tungs­ge­richts Düs­sel­dorf die Recht­mä­ßig­keit der Umwelt­zo­ne Ober­hau­sen / Mül­heim (Ruhr) bestä­tigt.

Dar­auf ver­weist der Reck­ling­häu­ser Fach­an­walt für Ver­wal­tungs­recht sowie für Bau- und Archi­tek­ten­recht Edu­ard Disch­ke von der DASV Deut­sche Anwalts- und Steu­er­be­ra­ter­ver­ei­ni­gung für die mit­tel­stän­di­sche Wirt­schaft e. V. mit Sitz in Kiel unter Hin­weis auf die Urtei­le des Ver­wal­tungs­ge­richts (VG) Düs­sel­dorf vom 08.12.2009, Az.: 3 K 3720/09 und 3 K 285/09.


Die Kla­ge des in Duis­burg woh­nen­den Klä­gers gegen die in Ober­hau­sen und Mül­heim (Ruhr) auf­ge­stell­ten „Umweltzone“-Verkehrszeichen hat­te kei­nen Erfolg. Viel­mehr hielt der die­sen Schil­dern zu Grun­de lie­gen­de Luft­rein­hal­te­plan „West­li­ches Ruhr­ge­biet“ der Bezirks­re­gie­rung Düs­sel­dorf einer umfas­sen­den Prü­fung des Gerichts stand. Der Luft­rein­hal­te­plan weist nach Auf­fas­sung der Kam­mer weder Ver­fah­rens­feh­ler noch inhalt­li­che Män­gel auf. Die Umwelt­zo­ne sei not­wen­dig, weil die Wer­te für Stick­stoff­di­oxid und Fein­staub inner­halb des Gel­tungs­be­reichs der Umwelt­zo­ne im Bezugs­jahr 2006 über­schrit­ten wor­den sei­en.


Auch mit sei­ner zwei­ten Kla­ge auf Ertei­lung einer Aus­nah­me­ge­neh­mi­gung für sei­nen 1982 erst­mals zuge­las­se­nen – nicht pla­ket­ten­fä­hi­gen – VW-Bus Typ T2 schei­ter­te der Klä­ger, so Disch­ke. Sein Vor­brin­gen, er müs­se regel­mä­ßig sei­nen Haus­arzt in Ober­hau­sen auf­su­chen, genüg­te der Kam­mer nicht, weil er die Not­wen­dig­keit die­ser Haus­arzt­be­su­che nicht durch ärzt­li­che Beschei­ni­gun­gen aus­rei­chend belegt habe. Außer­dem sei es ihm mög­lich, die Umwelt­zo­ne ohne unzu­mut­ba­ren Auf­wand zu umfah­ren und die letz­ten 500 Meter bis zum Stand­ort der Arzt­pra­xis zu Fuß zurück­zu­le­gen, ins­be­son­de­re weil der 52-jäh­ri­ge Klä­ger nicht geh­be­hin­dert sei.


Gegen die bei­den Urtei­le ist jeweils Antrag auf Zulas­sung der Beru­fung beim Ober­ver­wal­tungs­ge­richt für das Land Nord­rhein-West­fa­len in Müns­ter mög­lich.


Disch­ke mahn­te, dies zu beach­ten und ver­wies  bei Fra­gen dazu u. a. auch auf die auf Ver­wal­tungs­recht spe­zia­li­sier­ten Anwäl­te und Anwäl­tin­nen in der DASV Deut­sche Anwalts- und Steu­er­be­ra­ter­ver­ei­ni­gung für die mit­tel­stän­di­sche Wirt­schaft e. V. – www.mittelstands-anwaelte.de


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