BGH, Beschluss vom 25.11.2020, AZ VIII ZR 230/19

Aus­gabe: 10–11/2020

a)Die Regelun­gen in § 556 Abs. 3, 4 BGB hin­dern die Mietver­tragsparteien nicht, nach Zugang ein­er Betrieb­skostenabrech­nung an den Mieter eine Vere­in­barung darüber zu tre­f­fen, dass der Mieter den aus­gewiese­nen Sal­do als verbindlich anerken­nt. Wed­er formelle Män­gel der Abrech­nung noch die mit ein­er solchen Vere­in­barung etwa ver­bun­dene Verkürzung der dem Mieter zuste­hen­den Ein­wen­dungs­frist (§556 Abs.3 Satz 5 BGB) ste­hen der Wirk­samkeit ein­er der­ar­ti­gen Vere­in­barung entgegen. 

b)Der Ver­mi­eter ist berechtigt, sich nach Beendi­gung des Mietver­hält­niss­es aus ein­er gewährten Barkau­tion durch Aufrech­nung mit stre­it­i­gen aus dem Mietver­hält­nis stam­menden Forderun­gen zu befriedi­gen (Bestä­ti­gung des Sen­at­surteils vom 24. Juli 2019 ‑VIII ZR 141/17, NJW 2019, 3371 Rn. 25ff.).

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