, Beschluss vom 25.03.2019

Eine Pro­spekt­ver­ant­wort­lich­keit trifft auch die­je­ni­gen, die auf­grund ihrer beson­de-ren beruf­li­chen und wirt­schaft­li­chen Stel­lung oder auf­grund ihrer Fach­kun­de eine Garan­ten­stel­lung ein­neh­men, weil sie in die Gestal­tung des Pro­spekts oder in das Ver­triebs­sys­tem ein­be­zo­gen sind und durch ihr nach außen in Erschei­nung tre-ten­des Mit­wir­ken einen Ver­trau­ens­tat­be­stand schaf­fen und Erklä­run­gen abge­ben. Dient die Dar­stel­lung in einem Pro­spekt dazu, den “guten Namen” eines Pro­jekt-part­ners als Mit­tel der Wer­bung zu ver­wen­den und gege­be­nen­falls auch zu des­sen eige­ner Prä­sen­ta­ti­on, begrün­det dies ohne Hin­zu­tre­ten wei­te­rer Umstän­de, aus denen sich eine Erklä­rung über das Fonds­pro­jekt ergibt, noch kei­ne Ver­trau­ens­haf­tung auf­grund einer Garan­ten­stel­lung.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=Aktuell&Sort=12288&Seite=1&nr=93798&pos=54&anz=581