BGH, Beschluss vom 04.08.2021, AZ VIII ZR 52/20

Aus­gabe: 8/9–2021

a) Der Gesellschafter ein­er Gesellschaft bürg­er­lichen Rechts ist im All­ge­meinen nicht befugt, den Schuld­ner ein­er Gesellschafts­forderung im eige­nen Namen- auf Leis­tung an die Gesellschaft — in Anspruch zu nehmen (im Anschluss an BGH, Urteile vom 10. Jan­u­ar 1963 — II ZR 95/61, BGHZ 39, 14, 15 f.; vom 18. Novem­ber 1999 — IX ZR 153/98, NJW 2000, 734 unter I; vom 19. Juni 2008 — III ZR 46/06, NJW-RR 2008, 1484 Rn. 34; vom 19. Dezem­ber 2017 — II ZR 255/16, NJW-RR 2018, 288 Rn. 12).
b) Zum Anspruch des Mieters auf Rück­zahlung von Betrieb­skosten­vo­rauszahlun­gen bei nicht (frist­gerecht) erteil­ter Abrech­nung des Ver­mi­eters (im Anschluss an Sen­at­surteile vom 9. März 2005 — VIII ZR 57/04, NJW 2005, 1499 unter II 3 c; vom 29. März 2006 — VIII ZR 191/05, NJW 2006, 2552 Rn. 12 ff.; vom 26. Sep­tem­ber 2012 — VIII ZR 315/11, NJW 2012, 3508 Rn. 8 ff.).

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