BGH, Beschluss vom 23.06.2020, AZ I ZR 69/19

Für die Annahme ein­er Unter­brechung des Kausalzusam­men­hangs zwis­chen dem Nach­weis der Ver­trags­gele­gen­heit durch den Mak­ler und dem Abschluss des Hauptver­trags genügt es nicht, dass sich aus der Sicht des Mak­lerkun­den die vom Mak­ler nachgewiesene Ver­trags­gele­gen­heit zer­schla­gen hat. Entschei­dend ist vielmehr, ob der nachgewiesene Inter­essent seine Absicht, das Geschäft abzuschließen, aufgegeben hat. Nur eine vom nachgewiese­nen Inter­essen­ten einge­gan­gene endgültige ver­tragliche Bindung recht­fer­tigt die Annahme ein­er Auf­gabe sein­er Vertragsabsicht.

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