, Beschluss vom 24.04.2018

a) § 73 Abs. 3 GmbHG ist kein Schutz­ge­setz im Sin­ne des § 823 Abs. 2 BGB.

b) Ein Liqui­da­tor einer GmbH, der bei der Ver­tei­lung des Gesell­schafts­ver­mö­gens an die Gesell­schaf­ter eine Ver­bind­lich­keit der Gesell­schaft gegen­über einem Gläu­bi­ger nicht berück­sich­tigt hat, ist dem Gläu­bi­ger ana­log § 268 Abs. 2 Satz 1, § 93 Abs. 5 AktG unmit­tel­bar zum Ersatz bis zur Höhe der ver­teil­ten Beträ­ge ver­pflich­tet, wenn die Gesell­schaft bereits im Han­dels­re­gis­ter gelöscht ist.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=Aktuell&Sort=12288&nr=82936&pos=5&anz=449