, Beschluss vom 10.12.2018

Eine Annah­me von Gel­dern im Sin­ne von § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 Alt. 2 KWG ist auch dann gege­ben, wenn die Anle­ger nicht unmit­tel­bar Bar- oder Buch­geld beim Kapi­tal­neh­mer ein­zah­len, son­dern ihm (nur) Rech­te und Ansprü­che aus von ihnen gehal­te­nen Kapi­tal­le­bens­ver­si­che­run­gen abtre­ten, Zweck die­ser Rechts­über­tra­gung aber die Ver­ein­nah­mung des Rück­kaufs­wer­tes durch den Kapi­tal­neh­mer ist und den Anle­gern das den Rück­kaufs­wert betref­fen­de Aus­zah­lungs­ri­si­ko nach den ver­trag­li­chen Ver­ein­ba­run­gen ver­bleibt (Fort­füh­rung Senats­ur­teil vom 10. Juli 2018 — VI ZR 263/17, ZIP 2018, 1678 Rn. 17).

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=Aktuell&Sort=12288&Seite=4&nr=90230&pos=147&anz=462