a)Bei mit­tel­baren Schädi­gun­gen set­zt ein Schadenser­satzanspruch wegen vorsät­zlich­er sit­ten­widriger Schädi­gung gemäß § 826 BGB voraus, dass den Schädi­ger das Unwer­turteil, sit­ten­widrig gehan­delt zu haben, ger­ade auch in Bezug auf die Schä­den desjeni­gen trifft, der Ansprüche aus § 826 BGB gel­tend macht (Fort­führung Sen­at­surteil vom 20. Feb­ru­ar 1979 ‑VI ZR 189/78, NJW 1979, 1599, 1600, juris Rn. 16 ff.; BGH, Urteil vom 11. Novem­ber 1985 ‑II ZR 109/84, BGHZ 96, 231, 236 f., juris Rn. 15).

b)Die Verpflich­tung des Geschäfts­führers ein­er GmbH aus § 43 Abs. 1 Gmb­HG, dafür zu sor­gen, dass sich die Gesellschaft recht­mäßig ver­hält und ihren geset­zlichen Verpflich­tun­gen nachkommt, beste­ht grund­sät­zlich nur gegenüber der Gesellschaft, nicht hinge­gen im Ver­hält­nis zu außen­ste­hen­den Drit­ten (Bestä­ti­gung Sen­at­surteil vom 10. Juli 2012 ‑VI ZR 341/10, BGHZ 194, 26 Rn.22f.; fern­er BGH, Urteil vom 18. Juni 2014 ‑I ZR 242/12, BGHZ 201, 344 Rn. 23 ‑Geschäfts­führerhaf­tung).

c)Zur Haf­tung des Geschäfts­führers ein­er GmbH gegenüber den Gesellschafts­gläu­bigern wegen eines zur Insol­venz der Gesellschaft führen­den “Griffs in die Kasse”.

Weit­ere Infor­ma­tio­nen: http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/recht…