a)Der Erk­lärungs­ge­halt der bei Abschluss eines Kaufver­trags über die Plat­tform Ama­zon Mar­ket­place abgegebe­nen Wil­lenserk­lärun­gen richtet sich auch nach den den Kauf von Mar­ket­place-Artikel betr­e­f­fend­en All­ge­meinen Geschäfts­be­din­gun­gen von Ama­zon, soweit bei­de Ver­tragsparteien deren Gel­tung bei Ver­tragss­chluss zuges­timmt haben (Fort­führung des Sen­at­surteils vom 22.November 2017 ‑VIII ZR 83/16, BGHZ 217, 33 Rn. 31 mwN).

b)Die geschuldete Kauf­preiszahlung ist mit der von Ama­zon ver­an­lassten Gutschrift des Kauf­preis­es auf dem Ama­zon-Kon­to des Verkäufers bewirkt, so dass die Kauf­pre­is­forderung erlis­cht. Mit der ein­ver­ständlichen Ver­tragsab­wick­lung über Ama­zon Mar­ket­place vere­in­baren die Kaufver­tragsparteien jedoch zugle­ich stillschweigend, dass die Kauf­pre­is­forderung wieder­be­grün­det wird, wenn das Ama­zon-Kon­to des Verkäufers auf­grund eines erfol­gre­ichen A‑bis-z-Garantieantrags rück­be­lastet wird (Fort­führung des Sen­at­surteils vom 22. Novem­ber 2017 ‑VIII ZR 83/16, BGHZ 217, 33 Rn. 32 ff.).

Weit­ere Infor­ma­tio­nen: http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/recht…