1. Ein Arbeit­nehmer, der während eines Arbeit­stages erkrankt, erhält für den gesamten Arbeit­stag die Vergü­tung gemäß § 611 BGB und keine Ent­gelt­fortzahlung gemäß § 3 Abs. 1 EFZG (BAG, Urteil vom 26.02.2003 – 5 AZHR 112/02 –).

2. Ver­lässt ein Arbeit­nehmer nach ein­er Auseinan­der­set­zung mit seinem Vorge­set­zten unter Hin­weis auf eine Erkrankung seinen Arbeit­splatz, so kann dies allein den hohen Beweiswert der anschließend aus­gestell­ten Arbeit­sun­fähigkeits­bescheini­gung nicht erschüt­tern.

Weit­ere Infor­ma­tio­nen: https://www.justiz.nrw.de/nrwe/arbgs/koeln/lag_…