Hat der Gesell­schaf­ter der Gesell­schaft bereits eine Gesell­schaf­ter­hil­fe als Dar­le­hen gewährt, kommt es für die Umqua­li­fi­zie­rung in eine eigen­ka­pi­ta­ler­set­zen­de Leis­tung nach dem frü­he­ren Eigen­ka­pi­ta­ler­satz­recht wegen einer Kre­dit­un­wür­dig­keit der Gesell­schaft nicht dar­auf an, ob ein zusätz­li­cher Kre­dit­be­darf der Gesell­schaft bestand, um den Geschäfts­be­trieb fort­füh­ren bzw. wie­der­auf­neh­men zu kön­nen, son­dern dar­auf, ob die Gesell­schaft sich den bereits vom Gesell­schaf­ter gewähr­ten Kre­dit aus eige­ner Kraft hät­te beschaf­fen kön­nen.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=Aktuell&Sort=12288&nr=81585&pos=4&anz=536