a) Einen vom Insol­ven­zver­wal­ter zur Dar­legung der Zahlung­sun­fähigkeit des Schuld­ners gemäß § 17 Abs 2 Satz 1 InsO aufgestell­ten Liq­uid­itätssta­tus, der auf den Angaben aus der Buch­hal­tung des Schuld­ners beruht, kann der Geschäfts­führer nicht mit der pauschalen Behaup­tung bestre­it­en, die Buch­hal­tung sei nicht ord­nungs­gemäß geführt wor­den. Er hat vielmehr im Einzel­nen vorzu­tra­gen und ggf. zu beweisen, welche der in den Liq­uid­itätssta­tus eingestell­ten Verbindlichkeit­en trotz entsprechen­der Ver­buchung zu den angegebe­nen Zeit­punk­ten nicht fäl­lig und einge­fordert
gewe­sen sein sollen.

b) Bei der Fest­stel­lung der Zahlung­sun­fähigkeit gemäß § 17 Abs. 2 Satz 1 InsO anhand ein­er Liq­uid­itäts­bi­lanz sind auch die inner­halb von drei Wochen nach dem Stich­tag fäl­lig wer­den­den und einge­forderten Verbindlichkeit­en (sog. Pas­si­vaII) einzubeziehen.

Weit­ere Infor­ma­tio­nen: http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/recht…