a)Die Abfind­ungs­forderung eines vor der Insol­venz aus­geschiede­nen Gesellschafters ein­er GmbH&Co. KG, deren Auszahlung gegen das Kap­i­taler­hal­tungs­ge­bot der §§30, 31 Gmb­HG ana­log ver­stoßen würde, ist erst bei der Schlussverteilung nach §199 InsO zu berücksichtigen.

b)§30 Abs.1 Gmb­HG ste­ht ein­er Auszahlung der Abfind­ungs­forderung auch dann ent­ge­gen, wenn die Abfind­ung zum Zeit­punkt des Auss­chei­dens und auch noch ein Jahr danach aus dem freien Ver­mö­gen der Gesellschaft hätte bedi­ent wer­den kön­nen. §135 Abs.1 Nr.2 InsO ist insoweit nicht entsprechend anwendbar.

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