, Beschluss vom 31.01.2019

Eine Geschäfts­ver­tei­lung oder Res­sort­auf­tei­lung auf der Ebe­ne der Geschäfts­füh-rung setzt eine kla­re­und ein­deu­ti­ge Abgren­zung der Geschäfts­füh­rungs­auf­ga­ben auf Grund einer von allen Mit­glie­dern des Organs mit­ge­tra­ge­nen Auf­ga­ben­zu­wei­sung vor­aus, die die voll­stän­di­ge Wahr­neh­mung der Geschäfts­füh­rungs­auf­ga­ben durch hier­für fach­lich und per­sön­lich geeig­ne­te­Per­so­nen sicher­stellt und unge­ach­tet der Res­sort­zu­stän­dig­keit eines ein­zel­nen Geschäfts­füh­rers die Zustän­dig­keit des Ge-samt­or­gans ins­be­son­de­re für nicht dele­gier­ba­re Ange­le­gen­hei­ten der Geschäfts­füh-rung wahrt. Eine die­sen Anfor­de­run­gen genü­gen­de Auf­ga­ben­zu­wei­sung bedarf nicht zwin­gend einer schrift­li­chen Doku­men­ta­ti­on (Abgren­zung zu BFH, Urteil vom 26.April 1984 ‑VR128/79, BFHE141, 443).

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=Aktuell&Sort=12288&Seite=0&nr=91929&pos=10&anz=502