Eine Geschäftsverteilung oder Ressor­taufteilung auf der Ebene der Geschäfts­füh-rung set­zt eine klare­und ein­deutige Abgren­zung der Geschäfts­führungsauf­gaben auf Grund ein­er von allen Mit­gliedern des Organs mit­ge­tra­ge­nen Auf­gaben­zuweisung voraus, die die voll­ständi­ge Wahrnehmung der Geschäfts­führungsauf­gaben durch hier­für fach­lich und per­sön­lich geeignete­Per­so­n­en sich­er­stellt und ungeachtet der Ressortzuständigkeit eines einzel­nen Geschäfts­führers die Zuständigkeit des Ge-sam­tor­gans ins­beson­dere für nicht delegier­bare Angele­gen­heit­en der Geschäfts­füh-rung wahrt. Eine diesen Anforderun­gen genü­gende Auf­gaben­zuweisung bedarf nicht zwin­gend ein­er schriftlichen Doku­men­ta­tion (Abgren­zung zu BFH, Urteil vom 26.April 1984 ‑VR128/79, BFHE141, 443).

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