RVG § 34 Abs. 1; RVG VV Vorbem. 2.3 Abs. 3, Nr. 2300

a) Die auf­trags­gemäß auf den Entwurf eines Tes­ta­ments beschränk­te Tätigkeit eines Recht­san­walts ist als Beratung und nicht als Betreiben eines Geschäfts zu vergüten.

b) Der auf­trags­gemäße Entwurf zweier abges­timmter Tes­ta­mente ist keine die Geschäfts­ge­bühr aus­lösende Mitwirkung bei der Gestal­tung eines Ver­trags.

RVG § 10 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2

Teilt der Recht­san­walt dem Man­dan­ten eine den geset­zlichen Anforderun­gen for­mal entsprechende, aber inhaltlich falsche Berech­nung sein­er Vergü­tung mit, kann er die tat­säch­lich ent­standene Vergü­tung ein­fordern, soweit sie die berech­nete Vergü­tung nicht über­steigt (Bestä­ti­gung von BGH, NJW 2007, 2332).

Weit­ere Infor­ma­tio­nen: http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/recht…