1. Zur Berech­nung der Pro­mo­tion­szeit nach § 2 Abs. 1 Satz 2 Wis­senschaft­szeitver­trags­ge­setz bedarf es nachvol­lziehbar­er Dat­en. Eine abstrak­te und daher nicht nachvol­lziehbare Auskun­ft der befris­tet beschäftigten Per­son über eine Net­to­pro­mo­tion­szeit reicht nicht aus.

2. Inner­halb der Beschäf­ti­gung­shöch­st­dauer des Wis­senschaft­szeitver­trags­ge­set­zes ist die erneute Befris­tung des Arbeitsver­hält­niss­es, zumin­d­est wenn dieses zum Zeit­punkt des Ver­tragss­chlusses bere­its 17 Jahre beste­ht, rechtsmiss­bräuch­lich und daher unwirk­sam, wenn sie nicht der Qual­i­fizierung der befris­tet beschäftigten Per­son, son­dern der Flex­i­bil­isierung des Per­son­alein­satzes dient.

Weit­ere Infor­ma­tio­nen: http://lrbw.juris.de/cgi-bin/laender_rechtsprec…