1. Zur Berech­nung der Pro­mo­ti­ons­zeit nach § 2 Abs. 1 Satz 2 Wis­sen­schafts­zeit­ver­trags­ge­setz bedarf es nach­voll­zieh­ba­rer Daten. Eine abs­trak­te und daher nicht nach­voll­zieh­ba­re Aus­kunft der befris­tet beschäf­tig­ten Per­son über eine Net­to­pro­mo­ti­ons­zeit reicht nicht aus.

2. Inner­halb der Beschäf­ti­gungs­höchst­dau­er des Wis­sen­schafts­zeit­ver­trags­ge­set­zes ist die erneu­te Befris­tung des Arbeits­ver­hält­nis­ses, zumin­dest wenn die­ses zum Zeit­punkt des Ver­trags­schlus­ses bereits 17 Jah­re besteht, rechts­miss­bräuch­lich und daher unwirk­sam, wenn sie nicht der Qua­li­fi­zie­rung der befris­tet beschäf­tig­ten Per­son, son­dern der Fle­xi­bi­li­sie­rung des Per­so­nal­ein­sat­zes dient.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: http://lrbw.juris.de/cgi-bin/laender_rechtsprechung/document.py?Gericht=bw&GerichtAuswahl=Arbeitsgerichte&Art=en&Datum=2018–9&nr=26589&pos=0&anz=4