Bun­des­gericht­shof, Beschluss vom 20. Dezem­ber 2017 — XII ZB 213/17, veröf­fentlicht am 23.01.2018

Auch bei ein­er unvorherge­se­henen Erkrankung muss ein Recht­san­walt alle ihm dann noch möglichen und zumut­baren Maß­nah­men zur Wahrung ein­er Frist ergreifen. An ein­er schuld­haften Fristver­säu­mung fehlt es nur dann, wenn infolge der Erkrankung wed­er kurzfristig ein Vertreter eingeschal­tet noch ein Fristver­längerungsantrag gestellt wer­den kon­nte; dies ist glaub­haft zu machen (im Anschluss an Sen­ats­beschluss vom 22. Okto­ber 2014 — XII ZB 257/14 ‑Fam­RZ 2015, 135).

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