a) Vor Ver­neh­mung eines Zeu­gen müs­sen die Vor­aus­set­zun­gen des §385 Abs.1 Nr.4ZPO nicht bewie­sen oder unstrei­tig sein. Es reicht inso­weit der schlüs­si­ge Vor­trag des Beweis­füh­rers aus.

b) Der voll­machts­lo­se Ver­tre­ter unter­fällt nicht dem Anwen­dungs­be­reich des §385 Abs.1 Nr.4 ZPO.

c) In einem Pro­zess eines Gläu­bi­gers auf Fest­stel­lung einer For­de­rung zur Insol­venz­ta­bel­le ist der Insol­venz­schuld­ner nicht Rechts­vor­gän­ger des beklag­ten Insol­venz­ver­wal­ters im Sin­ne des §385 Abs.1 Nr.4 ZPO. Die Vor­schrift ist auch nicht ana­log auf den Insol­venz­schuld­ner anwend­bar.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=Aktuell&Sort=12288&Seite=8&nr=91085&pos=244&anz=502