BGH, Beschluss vom 28.11.2022, AZ VI ZB 17/22

Aus­gabe: 10/11–2022

Ein Recht­san­walt hat durch geeignete organ­isatorische Vorkehrun­gen dafür Sorge zu tra­gen, dass Fristver­säum­nisse möglichst ver­mieden wer­den. Hierzu gehört die all­ge­meine Anord­nung, bei Prozesshand­lun­gen, deren Vor­nahme ihrer Art nach mehr als nur einen gerin­gen Aufwand an Zeit und Mühe erfordert, wie dies regelmäßig bei Rechtsmit­tel­be­grün­dun­gen der Fall ist, außer dem Datum des Fristablaufs noch eine grund­sät­zlich etwa ein­wöchige Vor­frist zu notieren.

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