Beauf­tragt der Prozess­bevollmächtigte ein­er Partei einen anderen Recht­san­walt damit, eine Beru­fungss­chrift zu erstellen, zu unter­schreiben und wegen des mit Ende des Tages ein­tre­tenden Ablaufs der Beru­fungs­frist an das Beru­fungs­gericht zu fax­en, unter­lässt es der beauf­tragte Recht­san­walt dann aber verse­hentlich, die von ihm erstellte und unter­schriebene Beru­fungss­chrift per Fax an das Beru­fungs­gericht versenden, so ist das darin liegende Ver­schulden des beauf­tragten Recht­san­walts der Partei gemäß § 85 Abs. 2 ZPO zuzurech­nen. Eine Wiedere­in­set­zung in den vorigen Stand schei­det in diesem Fall aus.

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