(Kiel) Das Ober­lan­des­ge­richt Cel­le hat soeben ent­schie­den, dass eine Kran­ken­kas­se in Nie­der­sach­sen ihrer dama­li­gen Vor­stands­vor­sit­zen­den zu Recht gekün­digt hat. Der Senat bestä­tig­te damit das erst­in­stanz­li­che Urteil des Land­ge­richts Han­no­ver vom 06.03.2009.

Dar­auf ver­weist der Kie­ler Rechts­an­walt Jens Klar­mann, Lan­des­re­gio­nal­lei­ter „Schles­wig-Hol­stein“ der DASV Deut­sche Anwalts- und Steu­er­be­ra­ter­ver­ei­ni­gung für die mit­tel­stän­di­sche Wirt­schaft e. V. mit Sitz in Kiel unter Hin­weis auf das am 30.11.2009 ver­öf­fent­lich­te Urteil des Ober­lan­des­ge­richt Cel­le (OLG) vom 11.11.2009, Az.: 9 U 31/09.


Die ehe­ma­li­ge Vor­stands­vor­sit­zen­de hat­te auf Fest­stel­lung geklagt, dass die Kün­di­gung durch die A. Kran­ken­kas­se unwirk­sam gewe­sen sei. Das Land­ge­richt hat­te die Kün­di­gung für wirk­sam erklärt, weil sich die Klä­ge­rin einen Ver­mö­gens­vor­teil von min­des­tens 3.740,06 € net­to ver­schafft habe. Frau L. habe unbe­rech­tigt Fir­men­ra­bat­te für die pri­va­te Anschaf­fung von Sani­tär­ein­rich­tungs­ge­gen­stän­den in Anspruch genom­men.


Die­se Annah­me von Vor­tei­len kön­ne in den Augen der Öffent­lich­keit und inner­halb der A. Kran­ken­kas­se den Ein­druck erwe­cken, es las­se sich das Ent­schei­dungs­ver­hal­ten beein­flus­sen oder “Wohl­wol­len erkau­fen”. Damit lie­ge ein wich­ti­ger Grund vor, der eine frist­lo­se Kün­di­gung recht­fer­ti­ge. Die­se Ent­schei­dung hat der zustän­di­ge 9. Senat des Ober­lan­des­ge­rich­tes jetzt bestä­tigt.


Klar­mann emp­fahl, die­ses Urteil zu beach­ten und ggfs. recht­li­chen Rat in Anspruch zu neh­men, wobei er dabei u. a. auch auf die DASV Deut­sche Anwalts- und Steu­er­be­ra­ter­ver­ei­ni­gung für die mit­tel­stän­di­sche Wirt­schaft e. V. – www.mittelstands-anwaelte.de – ver­wies.


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