(Kiel) Der Bun­des­ge­richts­hof (BGH) hat soeben die Revi­si­on des Ange­klag­ten ver­wor­fen, der am Oster­sonn­tag, dem 23. März 2008, bei Olden­burg einen schwe­ren Holz­klotz von einer Brü­cke auf die Bun­des­au­to­bahn A 29 auf ein unter der Brü­cke vor­bei­fah­ren­des Kraft­fahr­zeug fal­len ließ, wobei die Bei­fah­re­rin getö­tet wur­de.

Dar­auf ver­weist der Worm­ser Fach­an­walt für Straf­recht Jür­gen Möthrath von der DASV Deut­sche Anwalts- und Steu­er­be­ra­ter­ver­ei­ni­gung für die mit­tel­stän­di­sche Wirt­schaft e. V. mit Sitz in Kiel unter Hin­weis auf den am 20.01.2010 ver­öf­fent­lich­ten Beschluss des Bun­des­ge­richt­hofs (BGH) vom 12. Janu­ar 2010, Az. 4 StR 536/09


Am Oster­sonn­tag, dem 23. März 2008, ließ der Ange­klag­te bei Olden­burg einen 5,9 kg schwe­ren und 24 cm hohen Holz­klotz von einer Brü­cke auf die Bun­des­au­to­bahn A 29 fal­len und traf — wie von ihm gewollt — einen dort mit 130 bis 140 km/h fah­ren­den Pkw. Die­ser war mit einem Ehe­paar und des­sen neun- sowie sie­ben­jäh­ri­gen Kin­dern besetzt. Der Holz­klotz durch­schlug die Front­schei­be und traf die Bei­fah­re­rin, die an den dabei erlit­te­nen Ver­let­zun­gen inner­halb kur­zer Zeit ver­starb. Den Tod der Insas­sen des Fahr­zeugs hat­te der Ange­klag­te bil­li­gend in Kauf genom­men.


Das Land­ge­richt Olden­burg hat­te den Ange­klag­ten des­halb wegen Mor­des, drei­fa­chen ver­such­ten Mor­des und vor­sätz­li­chem gefähr­li­chen Ein­griffs in den Stra­ßen­ver­kehr zu lebens­lan­ger Frei­heits­stra­fe ver­ur­teilt, so Möthrath. Es stütz­te sich dabei unter ande­rem auf Geständ­nis­se, die der Ange­klag­te gegen­über Poli­zei­be­am­ten und dem Ermitt­lungs­rich­ter abge­legt, spä­ter aber wider­ru­fen hat­te.


Der 4. Straf­se­nat des Bun­des­ge­richts­hofs hat die auf Ver­fah­rens­rügen und die Sach­rü­ge gestütz­te Revi­si­on des Ange­klag­ten durch Beschluss als unbe­grün­det ver­wor­fen, da die Nach­prü­fung des Urteils kei­nen Rechts­feh­ler zum Nach­teil des Ange­klag­ten erge­ben hat. Das Urteil ist damit rechts­kräf­tig.


Möthrath riet, dies zu beach­ten und ggfs. recht­li­chen Rat in Anspruch zu neh­men, wobei er dabei u. a. auch auf die auf Straf­recht spe­zia­li­sier­ten Anwäl­te und Anwäl­tin­nen in der DASV Deut­sche Anwalts- und Steu­er­be­ra­ter­ver­ei­ni­gung für die mit­tel­stän­di­sche Wirt­schaft e. V. – www.mittelstands-anwaelte.de – ver­wies.


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