a) Übri­ger Gesell­schaf­ter im Sin­ne des § 24 GmbHG ist auch der­je­ni­ge, der sei­ne Gesell­schaf­ter­stel­lung erst nach Fäl­lig­keit der Ein­la­ge­for­de­rung, derent­we­gen das Kadu­zie­rungs­ver­fah­ren ein­ge­lei­tet wur­de, erwor­ben hat. Das gilt auch, wenn sein Geschäfts­an­teil durch Tei­lung des Anteils des bis­he­ri­gen Allein­ge­sell­schaf­ters, der sei­ne fäl­li­ge Ein­la­ge­schuld nicht erbracht hat, ent­stan­den und ihm über­tra­gen wor­den ist.

b) Auch ein Gesell­schaf­ter, der sei­ne Gesell­schaf­ter­stel­lung nur in der Zeit zwi­schen der Fäl­lig­keit der Ein­la­ge­for­de­rung, derent­we­gen das Kadu­zie­rungs­ver­fah­ren betrie­ben wird, und dem Ein­tritt der Vor­aus­set­zun­gen der §§ 21 bis 23 GmbHG inne­hat­te (sog. Zwi­schen­er­wer­ber), haf­tet nach § 24GmbHG.

c) Der Anspruch aus § 24 GmbHG ver­jährt gemäß §§ 195, 199 BGB.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=Aktuell&Sort=12288&Seite=5&nr=89225&pos=158&anz=541