Die Vorschrift des § 520 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 ZPO ver­langt, dass die Beru­fungs-begrün­dungss­chriftihrem gesamten Inhalt nach ein­deutig erken­nen lässt, in welchem Umfang und mit welchem Ziel das Urteil der ersten Instanz ange­focht­en wer­den soll (im Anschluss an Sen­at­surteil vom 22.März 2006 ‑VIIIZR 212/04, NJW 2006, 2705 Rn.8; BGH, Beschlüsse vom 31. August 2010 ‑VIIIZB 13/10, WuM2011, 48 Rn.7; vom 10. Juni 2015 ‑XII ZB 611/14, NJW-RR 2015, 963 Rn.10; vom 1. Juni 2017 ‑IIIZB 77/16, NJW-RR 2017, 1341 Rn.8; jew­eils mwN).

Das ist aber bere­its dann der Fall, wenn die Beru­fungs­be­grün­dung den Schluss auf die Weit­er­ver­fol­gung des erstin­stan­zlichen Begehrens zulässt (im Anschluss an BGH, Beschlüsse vom 2. Feb­ru­ar 2012 ‑VZB 184/11, NJW-RR 2012, 397 Rn.6; vom 29. März 2012 ‑VZB 176/11, juris Rn.6; vom 26. Juni 2019 ‑VIIZB 61/18, juris Rn. 9).

Weit­ere Infor­ma­tio­nen: http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/recht…